Jahrgangsparty

… Alle kommen!

… Alle kommen!

Dank der grandiosen Mitarbeit von Steffen, Sebastian und DerHase sowie dank Isas Geduld gibt es seit heute eine echt geile neue DGX-Version. Download und mehr.
In der Deutschklausur kam ich heute in die Verlegenheit, eine Erörterung über einen Text von Wolf Schneider zu schreiben. Das ist sehr schade, denn ich mag den Herrn recht gerne, hat er doch schließlich eins meiner liebsten Sachbücher veröffentlicht: „Deutsch fürs Leben – Was die Schule zu lehren vergaß“ Schade ist das, weil ich heute mit Schnupfen in der Stirn und Schmerzen im Hals kaum Herr meiner Worte war und nur einen meiner miesesten Texte des letzten Jahres zusammengestammelt bekam.
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Habe am Samstag Abend und heute mal ein wenig mit meiner antiken Cinema4d-Version und meiner Digitalkamera rumprobiert, wie das so mit Specialeffects aussieht, die vielleicht für unseren Abifilm cool wären. Habe hier mal die zwei Sequenzen reingestellt, die ich so zusammenbekam. Sounds habe ich mir erstmal gespart, da ich da keine Probleme sehe. Und Auflösung ist so niedrig, weil ich nicht ewig rendern wollte. …Käme allerdings mit meiner Ausstattung auch nicht über 640×480 :/
“Nevertheless, we need the money!”, he said. They were going to marry in some months, but since she was still at university and he was busy with his third internship, they were in some financial trouble.
“I don’t want our love to become an object of research.”, she said.
“500 bucks for allowing some scientists to connect us to their computers sounds like a great bargain to me.”
“The ad says that they try to ‚Measure the intensity of love between a couple using advanced technology‘ – I somewhat feel uncomfortable with the idea of measuring love.”
“I understand that. But we don’t have to look at the results. We go in there, are tested and then pick up 500 dollars on our way out. We won’t see what they do to our love.”
“I see. Okay, if you promise me, not to take any look at the results…”, she gave in.
“Of course, I won’t! I feel absolutely confident of our love! I don’t need no computer to tell.”, he assured her.
…
The little receptionist welcomed them: “Hello Mr and Ms! So you want to join our programme for love calculation as test persons, don’t you? Please fill in these little forms and then take a seat over there.” She pointed to a little row of seats next to a white door.“
“Is it… you know… save?”
“I can assure you that the procedure is 100 percent save. There are no known side effects, and as far as I can tell the process delivers great results.”
“How?”
“Don’t know. I’m just the receptionist. But they seem to analyse your body’s reactions to pictures and the presence of your partner.”
“I always thought everybody would have his or her own way of showing and feeling love?”
“Mr, you will find out that people are not as different and special as they like to think of themselves.”
…
Two hours later, the girlfriend sat there crying: “You do not love me! You never did!”
“Shh, of course I love you. Why do you give a shit about the results of that machine? Why did you even take a look at them?”
“Well, I was so curious. And I thought it would prove that you love me.”
“If you need more than a look into my eyes to have proof of it, this just proves one thing: You don’t love me. …So apparently this love test really works in some way!”
“If you really loved me, you’d react differently… I can’t understand what I’ve ever seen in you.”
“Probably, you just loved me. And because you loved me, you believed me. Unfortunately, you now chose to believe a machine instead of your loved one”, he said and sadly left.
Geschrieben für Englischleistungskurs… Aufgabe: Shortstory dealing with love and technology, ~400 words

Wollte eigentlich schon seit Wochen einiges posten, kam nur nie dazu. Naja, hier immerhin meine Abibuchseite, wenn auch vielleicht noch nicht in finaler Version.
Die letzten Tage war ich im Benedektiner-Kloster Nütschau. Dem andauernden Beten und Arbeiten versucht man natürlich schon bald zu entkommen.
Zuerst sah es so aus, als wäre es etwas kompliziert da wegzukommen.

Durch den Wald gelang Ron und mir dann aber doch irgendwie die Flucht in die nahe gelegene Siedlung St. Wolkenwehe. Unterwegs begegneten wir einem Elektrohäuschen mit cooler Tür:

Sehr interessant war auch, wie man in diesem Örtchen offenbar mit Computerproblemen umzugehen pflegt: Einfach alles weglöschen! Dass da noch kein anderer EDVler drauf gekommen ist…

Und während man bei uns ja stets meint, Kinder sollten Baustellen fern bleiben, erklärt man sie hier einfach zur Abenteuerspielstraße…

Nachdem wir den Aldi des Ortes gefunden und etwas Bier gekauft hatten, sind wir dann doch lieber zurück ins Kloster – ohne komische Hochspannungskästen, kranke EDV-„Profis“ und fragwürdige Spielplätze. Dort stand dann wieder zerstückelte Bäume zum Heizen einlagern an.

Melde mich dann mal ab ins Kloster.

Es ist vollbracht!
In den letzten Monaten hat mir die besondere Lernleistung einiges Kopfzerbrechen bereitet. Was mich so störte, möchte ich hier kurz schildern. Für diejenigen, die noch nicht das vergnügen hatten: Die besondere Lernleistung, kurz: BLL, ist ein Teil des Abiturs. Als fünfte Prüfungskomponente hat man die Wahl zwischen einer Präsentationsprüfung und einer besonderen Lernleistung, die ein Wettbewerbserfolg oder eine zwanzig seitige wissenschaftliche Arbeit sein kann. Von irgendwas geritten, entschied ich mich zu eben dieser schriftlichen Arbeit. Fand sie irgendwie interessanter und anspruchsvoller als eine winzige Präsentation.
Und das habe ich jetzt davon, ich sitze wochenlang an einer Arbeit, die in vielerlei Hinsicht ausgezeichnet dazu geeignet ist, einen anzukotzen. Nein, ich beschwere mich hier nicht darüber, dass ich effektiv weniger Zeit habe als die Präsentationsprüflinge oder dass ich viel mehr zu machen habe als diese. Das hatte ich erwartet. Irgendwie auch keine Überraschung war, dass die Unterstützung und Beratung durch die Lehrerschaft sich beschränkte auf: „Machen Sie sich und uns die Arbeit besser nicht! Wenn Sie unbedingt wollen, im Internet finden Sie die Anforderungen.“ Ich bin es gewohnt unter Zeitdruck zu arbeiten und ich bin es gewohnt, mir Wissen und Bearbeitungswege selbst zu erschließen.
Dennoch spüre ich mich scheitern an der BLL. Nicht aus Unfähigkeit meinerseits, sondern aus einer simplen Paradoxie auf der Aufgabenseite heraus: Ich soll Fähigkeiten zu wissenschaftlicher Arbeit nachweisen. Zu schade nur, dass sowohl ich als auch der prüfende Lehrer keine Wissenschaftler sind. Ich kann nicht in einem wissenschaftlichen Stil schreiben, denn ich schreibe für einen Laien, der die verwendeten Wörter noch nie gehört hat und sie nicht wie ein Wissenschaftler zu seinem Wortschatz zählt. Ferner bin ich selbst ebenfalls ein Laie, denn nirgends wurde ich in wissenschaftliche Arbeitsweisen eingeführt. Ich habe nicht nur eine inhaltlich und thematisch umfangreichere Arbeit, zu der viel Recherche zu betreiben ist, ich darf nebenbei noch erlernen, wie wissenschaftliche Publikationen auszusehen haben. Wobei dieses Wissen wiederum wertlos ist, weil es eben nur wie ein wissenschaftlicher Text aussehen darf, trotzdem für Laien nachvollziehbar bleiben muss, ohne aber zu flach und undurchdacht zu wirken. Hallo, geht’s noch? Wie soll ich in meinem Abitur nebenbei schaffen, woran Generationen von Akademikern gescheitert sind? … Naja, ich mach das jetzt trotzdem mal fertig, denke ich. Wir sehen uns dann am 14.12. (Abgabetermin), wenn ich wieder aus meiner Höhle krauche.